Freitag, 20. Januar 2017

Unglaublich - Das neue TV-Regal steht

Keine Ahnung warum das jetzt Jahre gedauert hat, das muss wohl diese Nachhaltigkeit von Provisorien sein ;-)

Von Anfang an wollte ich die beiden linken Fensterseiten frei haben, damit ich die Aussicht geniessen kann. Der Fernseher sollte an den Schornstein in der Mitte. Das durfte ich aber nicht, denn Schornsteine darf man nicht anbohren. Vielleicht ein kleines Bild ranhängen, aber bestimmt keine M8 Schrauben reinbohren. Daher wollte ich ein Regal drumherum konstruieren, das an der Außenwand befestigt ist, aber keinen Kontakt zum Schornstein hat. Das hat jetzt aber unendlich gedauert. 


Als Übergang hatte ich den Fernseher erstmal auf ein altes Sideboard gestellt und wollte später, das Regal bauen. Sieben Jahre später hab dann im Sommer angefangen :-)

Zuerst hatte ich mir nen Plan gemacht und Material gekauft. Erste Lösung sollte auch ein Metallregal sein (deswegen hatte es auch so lange gedauert, denn ich wollte Stil haben mit Glas und Stahl) aber dann dachte ich mir, ich bau das jetzt schnell mit Holz und kann das als Prototyp sehen, was ich später evtl. aus Metall nachbauen kann, wenn denn alles stimmig ist. Wie naiv ich war :-)



Dann wollte ich ich ein Reagl bauen, was leicht schräg nach vorne läuft. Als Kanthölzer wollte ich zuerst 10*10 nehmen, da es mächtig wirken sollte, aber als ich im Baumarkt war, sah das echt gewaltig aus und ich hab dann doch 6*6 genommen. Im Nachhinein hab ich mich darüber geärgert, denn es hätte zumindest 8*8 sein müssen.



Um die Unebenheiten im Boden auszugleichen, hab ich schraubbare Füße angebaut, die ich dann noch mit Filz versehen habe. Das war auch bitter nötig bei meinem schrägen Boden im Altbau.



Ich hab dann alle Balken geölt, muss zwar nicht sein, sieht aber besser aus. Als ich das Regal endlich probeweise angebaut hatte, fand ich den schrägen Verlauf blöd. Das hat doch zu weit in das Zimmer gereicht und auch der Bewegungsraum vom Fernseher hätte darunter gelitten. Also alles noch einmal auseinander genommen und rechte Winkel gebaut. Was für ein Aufwand.


Da ich "nur" 6*6 Kantholz genommen hatte, kriegte ich statische Ängste und hab daher überall doppelte Winkel eingesetzt. Der Fernsehr wiegt ca. 12 kg und als das Konstrukt fertig war, hab ich mich raufgestellt und alles hält. Trotzdem will man den Fernseher nicht so stark ziehen und schwenken.


Die Befestigung war wieder etwas fummelig. Ich habe vier Lochplatten passend zurechtgeflext, da es keine 33 cm Länge zu kaufen gab. Leider stimmten dann die Lochabstände nicht mit der TV-Halterung überein, so musste ich die Lochplatten in der Höhe variieren, als auch die Löcher etwas aufbohren.

Und dabei immer darauf achten, dass man die Schrauben vorher reinschraubt, denn später kommt man nicht mehr ran :-)


Die Befestigung an der Wand war auch etwas fummelig, denn ich hab natürlich eine Vorwand mit Dämmung. Um in den Stein zu kommen brauchte ich einen extra langen Bohrer und dann auch etwas Glück, dass die Dübel halten.


Und wenn man schon dabei ist, hab ich die Lautsprecherkabel noch verlängert. Ich hatte damals wohl 6 mm^2 verlegt, was akustisch sinnvoll ist, man kriegt aber so dicke Kabel nur ganz schlecht an Verstärker und Boxen angeschlossen. Daher habe ich jetzt überall 4 mm^2 angelötet, was auch noch dick ist.


So seht jetzt die finale Version aus. Der fernsehr hält und unten hab ich noch ein Brett eingefügt. Bei den Kabeln musste ich aufpassen, dass sie genug Spielraum für alle Schwenks haben.


Man merkt auch, dass sich die Peripherie inzwischen stark geändert hat. Früher hatte man noch mindestens vier Hifi-Geräte (Verstärker, Schallplattenspieler, Cassette/CD/DVD und Radio) und heute hat man evtl. noch nen Verstärker oder nur noch eine Sonos Box. Daneben steht meine PS4 und die alte xBox 360 (und beides nutze ich fast nur Weihnachten). In Zukunft will ich wohl auch meine Boxen entsorgen. Nach 20 Jahren wird es Zeit, denn diese Geräte altern auch.

Freitag, 29. Juli 2016

Ein Drittel Boden geschafft

Das ölen vom Fussboden dauert viel länger als ich gedacht habe. Da ich den Boden zwei Tage nicht betreten kann und man das Öl auch mehrfach verreiben muss, hab ich immer nur drei Bretter auf einmal geölt. Sonst konnte ich nicht mehr drübersteigen. Daher zieht sich das ölen wirklich in die Länge.


Hier sieht man schön den Vorher-Nachher-Effekt. Ich bin natürlich wieder extrem unsicher, ob der Glanz wirklich gut und gewollt ist. Sieht schon fast etwas aus wie lackiert. Ist aber wirklich Öl. Ich hab die geölten Bereiche mit Holz markiert, damit ich sie nicht betrete.


Aus der Erfahrung der ersten Bretter, war es optimal das Öl mit einer kleinen Schaumstoffrolle aufzutragen und nach ca 10 Minuten mit Plastik Handpads einzureiben. Wartet man damit zu lange, ist das Öl schon angetrocknet und alles geht dann nur noch sehr zäh.


Einige Stellen habe ich vorher noch angeschliffen und mit Holzleim bearbeitet. Daher der etwas helle Fleck. Ich hoffe der legt sich später, wenn ich die Stelle nachgeölt habe.


Der Vorraum ist jetzt einmal geölt, jetzt geht es erstmal in den Urlaub (diesen Blogpost, schreibe ich schon nach dem Urlaub). Da fehlt noch ein zweiter glatter feiner Ölfilm. Einige Stellen haben keline Spuren, wo z.B. eine Rolle lag oder wo ich zu früh mit dem Fuß aufgetreten bin. Also immer schön vorsichtig sein.


Im August geht es dann weiter....

Montag, 16. Mai 2016

Fussboden grundgereinigt und neu geölt

Das ist jetzt eine wirklich neue große Aufgabe. Der Boden muss endlich einmal richtig gepflegt werden. Ich hab versucht mich im Fachhandel schlau zu machen, aber ausser der Antwort: "Wir empfehlen Faxe Öle und Anleitungen gibt es beim Hersteller auf der Homepage." kam da nicht viel rum.

Ich hab dann bei der Universal-Anleitung YouTube geschaut und wurde natürlich mehrfach fündig.



Dann kam richtig Arbeit auf mich zu. Zuerst hab ich den Böden gesaugt, dann mit warmen Wasser und Reiniger gewischt (mach ich sonst nicht, ich nutze nur Wasser, da der Reiniger die Pflegemittel neutralisieren soll). Dann kam Grundreiniger rauf, der sehr schnell wegtrocknet, daher viel Wasser nehmen und danach aufwischen.


Danach wurde geölt. Ich hab das mit einer kleinen Rolle gemacht und relativ zügig danach hab ich das per Hand abgezogen (mit einem Fensterabzieher) und dann hab ich den Rest mit einem Wischmob der unten Plastikborsten hat noch eingerieben. Das habe ich dann 10 Minuten später noch einmal gemacht und dann noch einmal. Wartet man länger als 5 Minuten zu einreiben, wird das Öl schon harzig und man hat sehr viel Mühe mit dem einreiben.



Ich hab immer nur drei Dielen auf einmal geölt, da ich mich sonst nicht breitbeinig drüberstellen konnte und dann hätte ich Probleme mit dem verreiben bekommen. Daher dauerte das auch wirklich lange.


Damit ich nicht durcheinander gekommen bin, habe ich die geölten Bereiche markiert.



Den "Vorher-Nachher-Effekt" sieht man zum Glück schon. Aber ich habe erst den vorderen Bereich geschafft. Der Rest folgt noch.

Geländer gestrichen

Im Zuge der Ablagekiste hab ich auch gleich die Windschutzbretter des Geländers gestrichen, was bestimmt ein Jahr zu spät war :-(


Das Holz hat schon Wellen und Feuchtigkeit kann durch die Ritzen eintreten. Trotzdem hatte ich noch Farbe, Lust und Zeit und hab schnell übergestrichen.


Die Bretter sind der Windschutz für den Grill, der sonst bei Wind ausgeht. Ich hoffe, dass ich es dies Jahr schaffe, ein neues Geländer zu bauen, dann ist das Problem hoffentlich gelöst.



Sonntag, 15. Mai 2016

Holztruhe schon vergammelt

Das war ein Anblick, als ich bei den ersten Sonnenstrahlen die Dachterrasse inspiziert habe und entdeckt habe, dass meine schöne Truhe anfängt zu verfallen. Zuerst waren es es nur zwei drei Löcher, aber ich hab die Vögel unterschätzt. Anscheinend nutzen sie das Holz für den Nestbau und zwei Wochen später hatte ich schon richtige Löcher im Deckel.



Teilweise waren die Löcher schon fast durch.


Die Fotos habe ich übrigens mit meinem neuen Smartphone Nexus 6p gemacht. Ich bin ganz begeistert vom Fokus und der Tiefenunschärfe.



Ich hab dann als kurzfristige Lösung erstmal noch alte Metallplatten raufgeschraubt (die lagen noch rum, als Fehlkauf vom Ikea-Regal) und gestrichen um dann irgendwann dieses Jahr die ganze Kiste zu entsorgen. Ich will die Dachterrasse dies Jahr sowieso überarbeiten und das tut dringend not. 


Sechs Jahre hat das jetzt gehalten, wenn man nicht jedes Jahr streicht und ölt. Muss ich mir merken. Ich habe den ganzen Kram einmal gestrichen. Eigentum kostet Zeit.



Sonntag, 24. April 2016

Ich werde jetzt ne Frau, neue Vitrine für meine Bade-Essenzen

Mein letzte Blogpost ist wirklich erstaunlich lange her, aber das Blog ist nicht tot. Nach langer Zeit habe ich endlich die passende Kommode für meine Bademittel gefunden. Die Herausforderung war, dass ich was verspieltes Antikes, leicht barockes haben wollte, was aber trotzdem nicht diesen Shaby Look hat, der gerade angesagt ist. Ich bin natürlich bei Amazon fündig geworden und hab leider nicht gleich zugeschlagen. Dann war die Vitrine 6 Monate ausverkauft und jetzt war sie wieder da.



Da ich zur Zeit nichts schweres tragen kann, hat mein Nachbar das Paket getragen. Danke


Super sicher eingepackt und natürlich mit ganz viel Styropor, damit die Meere sich später freuen. Wann kommt endlich umweltverträgliche Verpackung, kann doch nicht so schwer sein.


Dann noch schnell die Füße angeschraubt und Zack - fertich :-)


Sie macht sich wirklich gut neben der Badewanne und später soll noch ein Kristall-Leuchter drauf. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Das ich dringend Platz für meine Perlen, Öle, Essenzen, Salze und Schaumbäder benötige, sieht man am Inhalt. Die Vitrine ist jetzt schon voll und ich glaube ich kann jetzt ein Jahr ohne einkaufen baden. Aber jetzt steht der Sommer vor der Tür und da wird sowieso mehr geduscht als gebadet.

Sonntag, 9. August 2015

Neuer Fachwerk-Balken als Regal eingesetzt

Die Idee schlummerte schon seit Jahren in meinem Kopf. Ich wollte noch mindestens einen zusätzlichen Balken in mein Fachwerk setzen, damit ich auch etwas Platz für Deko habe. In einem Loft hat man wenig Ecken und vor allem Wände um etwas zu dekorieren.

Ich hatte eine alten Balken aufgehoben und daraus noch etwas zu bauen. Allerdings ist er rechteckig und nicht viereckig und auch zu kurz um ihn für beide Seiten (also beide Seiten des Fachwerks, denn wegen Symmetrie bräuchte ich zwei) zu verwenden. Als erstes hab ich mit der neuen Gärungssäge die Länge sauber geschnitten.


Danach wurde mit Bohrmaschine und Drahtbürstenaufsatz der Balken vom Schmutz befreit. Links sieht man schon den sauberen Teil, rechts den alten. Danach habe ich noch alles mit dem Schwingschleifer bearbeitet und einige Feinheiten noch mit dem Dremel beseitigt. 


Die Frage, wie ich den Balken befestige, war wirklich schwer zu beantworten. Ich habe mich gegen Winkel und für kleine Stifte entschieden. Daher habe ich den Balken vier Spalten gefräst.


Das war bestimmt etwas zu aufwändig, aber ich hatte ja Zeit :-)

 

In die Balken habe ich die Stifte eingesetzt mit etwas zu kleinen Bohrungen, damit sie auch stramm sitzen. Zuerst war der Balken etwas wackelig, da man nicht alles perfekt messen kann, aber etwas Improvisation und der Balken war gerade und fest.


Dann habe ich den Balken geölt und wieder eingesetzt. Er ist etwas dunkler als die anderen, was wohl am anderen Holz oder am anderen Öl (ist aber farblos) liegen könnte. Jedenfalls hat meine Whisky Sammlung jetzt einen schönen Platz bekommen.



 Das war wohl das letzte Bauprojekt meines Urlaubs, aber ich bin noch lange nicht fertig und vielleicht setze ich auf der anderen Seite auch noch eine Balken ein.